Zubereitung Matcha Tee

In vier Schritten zum perfekten Matcha Tee

Weil der Matcha etwas ganz besonderes ist, will er auch ganz speziell zubereitet werden. Tee rein, Wasser drauf, Tee raus – so funktioniert das hier nicht. Matcha Tee will mit Bedacht und Muße zubereitet werden. Doch schon beim ersten Schluck werden Sie merken, dass sich für diesen Tee jede Mühe lohnt. Die japanischen Buddhisten-Klöster haben die Herstellung von Matcha perfektioniert. Der Tee und sein zeremonieller Konsum haben den absoluten Kultstatus in Japan erreicht. Wie auch Sie zu Hause den perfekten Matcha zubereiten können, erfahren Sie hier.

Schritt eins: Das Sieben

Gute Vorbereitung ist bereits die halbe Miete. Der Matcha Tee soll leicht cremig sein und hat meist ein lockeres Schaum-Häubchen auf. Je hochwertiger der Matcha, desto einfacher die Zubereitung und desto besser das Ergebnis. Qualitäts-Matcha wurde besonders fein gemahlen und seine Zubereitung mit dem Matcha-Besen ist ganz unkompliziert. Leider kann es ab und zu vorkommen, dass selbst hochwertiges Matcha-Pulver ein wenig klumpt. Weil das weder für das Aufschlagen noch für die Optik von Vorteil ist, können Sie das Pulver im Voraus einfach durch ein feines Sieb schicken. So befinden Sie sich auf jeden Fall in einer guten Startposition.

Schritt zwei: Die richtige Menge

Pro Matcha-Schale empfehlen wir ein bis zwei Gramm Matcha Tee. Das sind entweder ein halber Teelöffel oder zwei Bambusspatel voll.

Schritt drei: Übergießen

Der letzte Schritt vor dem Höhepunkt der Matcha-Zeremonie. Gießen Sie rund 80 Grad heißes Wasser über das Pulver in die Matcha-Schale. Tauchen Sie am besten schon hier Ihren Matcha-Besen einige Zeit in warmes Wasser. Der Bambus-Besen wird so geschmeidiger und liefert bessere Ergebnisse.

Schritt vier: „Schlagen“ wie ein Profi

Nun kommt der Cha-sen, der Matcha-Besen, zum Einsatz: Der Matcha wird an der Oberfläche so lange geschlagen, bis ein feiner Schaum entsteht – je fester, desto besser. Bewegen Sie den Cha-sen am Besten aus dem Handgelenk, empfohlen werden zügige Bewegungen, die den Buchstaben “W” beschreiben. Wenn der Tee cremig und schaumig wird (nach etwa einer Minute), ist der Matcha trinkfertig. Sie müssen nichts mehr filtern oder abgießen – nur noch genießen.

Tipps zum Schäumen von Matcha Pulver

Die Zubereitung ist Ihnen gelungen, wenn der Matcha einen möglichst hohen und festen Schaum aufweist. Sollten Sie das nicht hinbekommen, kein Problem, der Tee ist deshalb genauso gesund und lecker. Ein Tipp für Anfänger: Wer Matcha-Tee einfach nur ausprobieren möchte, muss nicht gleich einen Bambus-Besen kaufen. Ein kleiner Schneebesen tut es zum Testen auch.

Aufbewahrung und Lagerung

Matcha Tee wird im Idealfall in vakuumverpacken Dosen oder Tüten aufbewahrt. Um ihn nach dem Öffnen der Dosen möglichst lange frisch zu halten, sollten Sie ihm ein kühles Plätzchen im Kühlschrank reservieren.

Exklusiv: Koicha-Matcha

Sie haben schon erste Erfahrungen mit der Zubereitung von Matcha-Tee und möchten etwas Exklusiveres ausprobieren? Wagen Sie sich doch an die „Koicha“, die traditionelle Art der besonderen Teezeremonie. Wenn man Koicha mit etwas vergleichen möchte, dann vielleicht am ehesten mit einem Espresso Shot: Klein, aber oho!

Er wird sie sprichwörtlich „vom Hocker hauen“...

Die reguläre Zubereitung, „Usucha“ genannt, führt zu einem vergleichsweise eher dünneren Machta-Tee. Der Koicha-Matcha ist nichts für schwache Gemüter: Eine kleine, aber wirkungsvolle Geschmacksexplosion – und unglaublich stark. Der Matcha wird mit entsprechend mehr Pulver und weniger Wasser aufgebrüht. Der Tee schmeckt so noch cremiger und ist viel dickflüssiger als der Usucha.

Koicha-Matcha: So wird er gemacht

Verwenden Sie für Koicha-Matcha rund vier Gramm Pulver (zwei Teelöffel oder vier Bambusspatel). Mischen Sie auch hier den Tee gut durch; bei dieser Methode wird allerdings weniger Schaum entstehen. Achtung! Verwenden Sie für diese Art nur Qualitätsware aus Bio Anbau – mit Matcha Tee aus dem Teehaus Bachfischer liegen Sie natürlich immer richtig.

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